«Jerusalem - Offene Stadt zum Erlernen des Friedens in der Welt»

'Sternstunde Philosophie' - 'Wenn der Feind ein Freund ist'
Den Podcast zur Sendung finden Sie hier.
'Wenn der Feind ein Freund ist' lautete der Titel der ,Sternstunde Philosphie' vom 30. August. Die wichtigsten Kooperationspartner des Lassalle-Instituts im Jerusalem-Projekt, der Palästinenser Rami Nasrallah und der Israeli Shlomo Hasson, sprachen mit Norbert Bischofberger über den Nahen und Mittleren Osten, das Verhältnis zwischen Palästinensern und Israelis sowie über ihre, mit dem Lassalle-Institut geteilte Vision von Jerusalem als offener Stadt im Rahmen der Zwei-Staaten-Lösung.
Den aktuellen Projektbeschrieb zum Jerusalem-Projekt finden Sie hier.
Das Jerusalem-Projekt ist auch in den Printmedien sehr präsent. Werfen Sie einen Blick in unsere Pressespiegel.
Die zentralen Aktivitäten des Lassalle-Instituts im Jerusalem-Projekt in den vergangenen drei Jahren im Überblick
Das Jerusalem-Projekt des Lassalle-Instituts entwickelt sich auf sehr erfreuliche Weise. Kurz- und mittelfristig haben folgende Schritte stattgefunden oder sind vorgesehen:
- Der nächste Arbeitsaufenthalt in Jerusalem vom 24. Januar bis 3. Februar 2012 dient der weiteren Vernetzung mit Partnern vor Ort. Aufgrund der positiven Erfahrungen während des vorangegangenen Aufenthalts ist die Durchführung weiterer Workshops geplant.
- Während des Arbeitsaufenthalts des Lassalle-Instituts in Jerusalem vom 10. bis 23. September 2011 finden vielversprechende Begegnungen mit Palästinensern, Israelis und Vertretern der internationalen Gemeinschaft statt. Wir können uns von wichtigen Fortschritten im Projekt 'Urban Development for East Jerusalem', das die Wohnsituation der Palästinenser Jerusalems verbessern soll, überzeugen. Zudem führen wir zwei neue Workshops - 'Partnerschaft von Mann und Frau' sowie 'My aspirations as a Jerusalemite for this century' - erfolgreich durch.
Bericht über den Arbeitsaufenthalt in Jerusalem im September 2011 - Der Arbeitsaufenthalt des Lassalle-Instituts vom 11. bis 25. März 2011 erweist sich als besonders intensiv. Neben ergiebigen Treffen mit alten Bekannten sowie den engsten Kooperationspartnern, erarbeiten Pia Gyger und Nikaus Brantschen die Grundlagen für Workshops mit israelischen Partnern. Überdies kommt es auch zu spontanen Begegnungen, die neue Türen und Möglichkeiten öffnen.
Bericht über die Arbeitsaufenthalte in der Schweiz und in Jerusalem im März 2011 - Das Lassalle-Institut organisert mit Unterstützung von Heidi Albisser, Alfred Bodenheimer und Josef Lang einen dreitägigen Arbeitsaufenthalt in der Schweiz für Rami Nasrallah vom IPCC und Shlomo Hasson vom FI. Die Kooperationspartner studieren die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dreiländereck Basel und treffen Vertreter des Europainstituts der Universität Basel. In Bern werben die Partner um politische Unterstützung. Nach Gesprächen mit verschiedenen Parlamentariern findet später eine Begegnung mit dem Staatsekretär des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA, Peter Maurer, statt.
- Rund 70 Palästinenser, Israelis und Vertreter der internationalen Gemeinschaft besuchen vom 14. bis 15. Oktober 2010 die 1. Internationale Konferenz 'Jerusalem: The Global Challenge'. Mit der Konferenz, die unter anderem vom EDA und MISEREOR unterstützt wird, werden wertvolle Kontakte geknüpft. Gemeinsam ist den Teilnehmenden, Lösungsansätze für eine Offene Stadt Jerusalem zu erarbeiten, die allen Parteien gerecht werden. Die Konferenz ist ein Erfolg, war doch im Vorfeld nicht klar, ob sie in Jerusalem selbst durchführbar sein würde.
Weitere Informationen zur Konferenz:
Konferenzprogramm (in englischer Sprache)
Konferenzreport (in englischer Sprache)
Einschätzung der Konferenz - Rede von Alt-Nationalratspräsident Peter Hess anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des LI im Dezember 2010 - Ende August 2010 nutzt Anna Gamma in New York die über Jahre erarbeiteten Kontakte zur Vorbereitung der 1. Internationalen Konferenz 'Jerusalem: The Global Challenge'.
- Im März und April 2010 leben und arbeiten Pia Gyger und Niklaus Brantschen für vier Wochen in Jerusalem. Dahinter steht eine Grundsatzentscheidung, wonach die beiden Leiter des Jerusalem-Projekts ab 2010 zweimal jährlich für je einen Monat vor Ort das Projekt vorantreiben werden.
- Ende 2009 entscheidet sich das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA die 1. Internationale Konferenz 'Jerusalem: The Global Challenge' aktiv zu unterstützen. Dies ist ein wichtiger Schritt im Jerusalem-Projekt. Denn ohne die Internationale Gemeinschaft wird das Projekt nicht wachsen können.
- Die Geschäftsleiterin des Lassalle-Instituts, Anna Gamma, trifft im Oktober 2009 in New York Entscheidungsträger der Vereinten Nationen, den damaligen Schweizer Botschafter, Peter Maurer und Vetreter der EU-Kommission, um über das Jerusalem-Projekt zu informieren und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten.
- Im Juli 2009 findet in Bad Schönbrunn das Vorbereitungstreffen für eine Internationale Visions- und Geberkonferenz statt, die 2010 in Jerusalem durchgeführt wird. An dem Vorbereitungstreffen nehmen hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kirche sowie IPCC und Futura Institute teil. Zuvor werden Rami Nasrallah und Shlomo Hasson vom Schweizer Fernsehen 'Sternstunde Philosophie' unter dem Titel 'Wenn der Feind ein Freund ist" interviewt. Beim anschliessenden Medienlunch in Zürich haben Journalisten Gelegenheit, mehr über 'Jerusalem - Open City' zu erfahren. In der Folge berichten vier Zeitungen über das Jerusalem-Projekt (siehe http://www.lassalle-institut.org/medien/presse09).
- Mitte März 2009 kommt das Lassalle-Institut mit IPCC, Futura Institut, Vertretern der Kirchen, der EU und der UNO sowie weiteren israelischen und palästinensischen Partnern in Jerusalem und Betlehem zusammen.
- In New York trifft sich das Lassalle-Institut im Januar 2009 mit IPCC und FI, um Vertretern der UNO sowie hochrangigen Diplomaten das Jerusalem-Projekt vorzustellen und Kooperationsmöglichkeiten zu erörtern.
- Im September 2008 beschliessen Lassalle-Institut, IPCC und das israelische Futura Institute offiziell eine Kooperationspartnerschaft. Der anschliessende 'Open Day' steht im Zeichen des Jerusalem-Projekts und dient der Präsentation des gemeinsamen Wirkens.
